Zwei Regeln für ein glückliches Leben

1. Sei fähig, alles zu erleben. 
2. Verursache nur jene Dinge, die andere leicht erleben können.
   Die Menschheit hatte viele goldene Regeln. Die buddhistische Regel "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu" ist oft in anderenReligionen wiederholt worden. Aber obschon solche goldenen Regeln dazu dienten, den Menschen über das Tier zu stellen und ihn sich weiterentwickeln zu lassen, führten sie nicht zu sicherer geistiger Gesundheit, Erfolg oder Glück.

   Eine solche goldene Regel gibt nur den Ursachepunkt an oder bestenfalls den reflexiven Wirkungspunkt. Das ist eine sich-selbst-zugefügte Sache und sie tendiert dazu, alles zu zwanghafter Ursache zu machen. Es wird keine Gedanke darauf verwendet, wie man damit verfährt, wenn einem etwas von anderen angetan wird, die nicht in dieser Weise erzogen wurden.

   Wie geht man mit bösen Dingen um, die einem angetan wurden? Das wird in der buddhistischen Regel nicht gesagt. Es ergaben sich viele zufällige Antworten. Unter ihnen sind die Antworten der Christian Science (Wirkungen auf einen selbst existieren nicht), die Antworten des frühen Christentums (werde ein Märtyrer), die Antworten christlicher Geistlicher (verdamme alle Sünden). Solche Antworten auf Wirkungen, die auf einen ausgeübt werden, rufen einen Geisteszustand hervor, der ein bisschen geringer als geistig gesund ist - ganz zu schweigen von Unglücklichsein.

   Nachdem das eigene Haus niedergebrannt und die Familie eingeäschert ist, gibt es nicht viel Trost, a) vorzugeben, es wäre nicht geschehen, b) sich selbst mit Hiob zu vergleichen oder c) alle Brandstifter zu verdammen.
Solange man die Wirkung der Gewalt fürchtet oder an ihr leidet, wird man Gewalt gegen sich haben. Wenn man genau erleben kann, was einem angetan wird, oh Wunder - geschieht es nicht!

   Wie man in diesem Universum glücklichsein kann, ist ein Problem, über das wenige Propheten oder Weise direkt nachzudenken wagten. Wir stellen fest, dass sie das Problem des Glücklichseins "lösen", indem sie uns versichern, dass der Mensch zum Leiden verurteilt sei. Sie versuchen nicht, uns zu sagen, wie man glücklich ist, sondern wie man Unglücklichsein erträgt. Diese zufällige Annahme, dass Glücklichsein unmöglich ist, hat dazu geführt, dass wir jede wirkliche Untersuchung von Wegen zum Glücklichsein ignoriert haben.

   Deshalb sind wir auf ein negatives Ziel zu gestolpert - werde alles Unglücklichsein auf der Erde los und wir hätten eine bewohnbare Erde. Wenn man fortwährend etwas loszuwerden versucht, dan gesteht man fortwährend ein, dass man es nicht konfrontieren kann - und so ging es mit jedermann bergab. Das Leben wurde eine enger werdende Abwärtsspirale von immer mehr Dingen, die wir nicht konfrontieren konnten. Und folglich bewegten wir uns in Richtung Blindheit und Unglücklichsein.
Um glücklich zu sein, muss man nur fähig sein, diejenigen Dinge, die existieren, zu konfrontieren (das heißt, zu erleben).
Unglücklichsein ist einfach dies: die Unfähigkeit, das, was ist, zu konfrontieren.

Daher 1. Sei fähig, alles zu erleben.

   Die Wirkungsweise des Lebens verdient eingehende Betrachtung. Die selbstverursachte Seite ist ebenfalls eine Untersuchung wert.
Nur die Wirkungen zu verursachen, die andere leicht erleben können, gibt uns eine klare, neue Lebensregel. Denn, wenn man dies befolgt, was könnte man dann tun, das man vor anderen zurückhalten muss? Es gibt keinen Grund, die eigenen Handlungen zurückzuhalten oder sie zu bereuen (was die gleiche Sache ist), wenn die eigenen Aktionen von anderen leicht erlebt werden können.

   Dies ist ein umfassender Test (und eine umfassende Definition) guten Verhaltens - nur diejenigen Dinge zu tun, die andere erleben können.
Wenn man das Leben einer Person untesucht, wird man feststellen, dass sie nur an denjenigen Handlungen festhängt, die sie tat und die andere nicht zu empfangen imstande waren. Daher kann das Leben einer Person ein Mischmasch aus zurückgehaltener Gewalt werden, welche dann die von anderen verursachte Gewalt hereinzieht.
Je mehr Aktionen von einer Person ausgingen, die von andren nicht erlebt werden konnten, umso schlimmer wurde das Leben dieser Person. Mit der Erkenntnis, dass Ursache schlecht war oder dass es schon zu viele schlechte Ursachen gab, hörte jemand auf, dinge zu verursachen - ein unglücklicher Seinszustand.

   Schmerz, Missemotion, Bewusstlosigkeit, Wahnsinn - all dies kommt von der Verursachung von Dingen, die andere nicht leicht erleben konnten.
Alle schlechten Taten sind also diejenigen Taten, die auf der Seite des Ziels nicht leicht erlebt werden können.
Jetzt wollen wir einmal nach dieser Definition unsere eigenen "schlechten Taten" überprüfen. Welche waren schlecht? Nur diejenigen, die von einem anderen nicht leicht erlebt werden konnten, waren schlecht. Welche bei der Gesellschaft beliebtesten schlechten Taten sind also schlecht? Wirkliche Gewalttaten, die zu Schmerz, Bewusstlosigkeit, Geisteskrankheit und schwerem Verlust führen, könnten zu diesem Zeitpunkt als schlecht angesehen werden.

   Nun, und welche anderen Ihrer Handlungen betrachten Sie als "schlecht"? Die Dinge, die Sie getan haben, die Sie selbst nicht leicht erleben konnten, waren schlecht.Aber die Dinge, die Sie getan haben, die Sie selbst hätten erleben können, wenn sie Ihnen angetan worden wären, waren nicht schlecht. Das verändert ganz bestimmt die eigene Sicht von Dingen!

   Es gibt keine Notwendigkeit, ein gewalttätiges Leben zu führen, nur um zu beweisen, dass man es erleben kann. Die Vorstellung ist nicht, zu beweisen, dass man es erleben kann, sondern die Fähigkeit wiederzugewinnen, zu erleben (was im Scientology Prozessing erreicht werden kann).
Daher haben wir heute zwei goldene Regeln zum Glücklichsein:

1. Sei fähig alles zu erleben; und
2. Verursache nur jene Dinge, die andere leicht erleben können.

Ihre Reaktion darauf sagt Ihnen, wie weit Sie noch zu gehen haben.
Und wenn Sie diese zwei goldenen Regeln erfüllen, sind Sie einer der glücklichsten und erfolgreichsten Menschen in diesem Universum - denn wer könnte Sie mit Bösem beherrschen?

Quelle: Aus dem Buch: "Eine Neue Sicht des Lebens"

Zum Artikel: Was ist Größe

Adresse + Kontakt

Scientology Mission Ulm e.V.
Eberhard-Finckh-Str. 22
89075 Ulm (Ortsteil Böfingen)

Tel.: 0731-7256680
Email: kontakt@scientology-ulm.de

Öffnungszeiten und Weiteres

Unsere Öffnungszeiten:
Mittwoch + Donnerstag / Samstag + Sonntag: 10:00 - 20:00
Montag + Dienstag + Freitag: geschlossen

Sie können immer zu uns kommen und Ihre Fragen zu Dianetik
und Scientology beantwortet bekommen.